Studierende geschlossen gegen Trans*feindlichkeit – Gegenprotest gegen Marie Luise Vollbrecht!

--- Pressemitteilung vom 1. Juli 2022 ---

Bei der „Langen Nacht der Wissenschaften 2022“ am 2. Juli soll Marie-Luise Vollbrecht im prominenten Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin einen Vortrag halten, in dem sie behauptet, in der Biologie gäbe es nur zwei Geschlechter. Nicht nur ist diese These unwissenschaftlich, sondern menschenverachtend und queer- und trans*feindlich!

Der arbeitskreis kritischer jurist*innen (akj) Berlin ruft deswegen um 16:30 Uhr zu einem Gegenprotest vor dem Hauptgebäude der HU auf.

„Dass die HU Berlin einer bekanntermaßen trans*feindlichen Referentin eine Bühne bietet, ist skandalös! Marie-Luise Vollbrecht hat als Co-Autorin eines Artikels in der Welt bereits deutlich gemacht, was sie von geschlechtlicher Selbstbestimmung hält: Sie vertritt eine überkommene biologistische und starr zweigeschlechtliche Sichtweise, die heute auch in der Biologie eine Randmeinung darstellt“, kommentiert Stefanie X. Richter, Pressesprecherin des akj Berlin.

Richter weiter: „Die HU, die im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften Veranstaltungen anbietet, verschließt offenbar die Augen vor dieser transfeindlichen Positionierung. Dabei trifft auch die HU eine Verantwortung, zumal sie Marie-Luise Vollbrecht mit dem Senatssaal eine besonders prominente Bühne bietet. Frau Vollbrechts Position wird auch nicht etwa in eine Diskussion eingebaut, in der eine Gegenmeinung vertreten werden kann.“

Wir laden alle Presservertreter*innen herzlich zu dem Gegenprotest ein.
Bei weiteren Fragen stehen Ihnen im Vorfeld der akj und auf der Kundgebung verschiedene Aktivist*innen zur Verfügung.

Tags : transfeindlichkeit ,   pressemitteilung

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