Workshop 11: Soziale globale Rechte

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Wann?

Workshop-Phase 2 (Sonntag, 17. November 2013, ab 10:00 Uhr)

Was?

Seit sich durch die Globalisierung grundlegende Probleme und ihre Lösung nicht mehr auf Nationalstaaten begrenzen lassen, stellt sich auch die Frage der “sozialen globalen Rechte” in neuer Weise. Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN 1948 wurden globale Rechte formuliert, die allerdings bis heute an einer verlässlichen Umsetzung und Durchsetzung leiden oder daran, dass eine Schieflage zugunsten globaler Eigentumsrechte und zum Nachteil der politischen und sozialen Rechte vorherrscht.

Sind die zahlreichen UN-Pakte, EU-Sozialcharta und ILO (Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation) eine wirksame Grundlage, um diesen Zuständen abzuhelfen? Macht es überhaupt Sinn, soziale globale Rechte anhand von rechtlichen (statt politischen) Mitteln einzufordern?

In dem Workshop soll zunächst geklärt und diskutiert werden, was “soziale globale Rechte” überhaupt sind. Durch die Perspektive derjenigen, die solche Rechte einfordern, wird anschließend die Problematik dieser Rechte und vor allem die Problematik ihrer Durchsetzung im Mittelpunkt stehen.

Können soziale globale Rechte emanzipatorisch genutzt werden und wenn ja, auf welche Art und Weise? Ist es wichtig, dass der Kampf von Betroffenen selbst geführt wird und welche Rolle spielen Supporter_innen Gruppen in diesem Zusammenhang?

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