Workshop 12: Commons und Allmende in der Metropole – das gemeinsame Eigentumsrecht

Stand Kommentare Keine

Wann?

Workshop-Phase 2 (Sonntag, 17. November 2013, ab 10:00 Uhr)

Was?

Immer mehr Menschen bringen den Begriff der Commons auf der Suche nach Alternativen zu unserem Wirtschaftsmodell in die gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung ein. Der Begriff „Commons“ lässt sich am ehesten von dem englischen Wort common, dem Gemeinsamen, ableiten. Gemeint ist ein Zusammentreffen von Gemeinressourcen, Gemeingütern und sozialen Beziehungen, eine “Ökonomie des Gemeinsamen”, in der das Gedeihen der geteilten Ressource im Zentrum steht und gemeinsam in einem Prozess des Commoning bewirtschaftet wird. Die zahlreichen Bewegungen, welche Verfügungsrechte an Gemeinressourcen im Rahmen dieses Commoning ausgestalten, sind konstitutiv für den Begriff der Commons selbst.

Gemeinsam ist all diesen Projekten, Initiativen und Kollektiven der Versuch einer anderen, möglichst selbstbestimmten Praxis jenseits kapitalistischer Verwertungsstrukturen. Was verbindet diese einzelnen Bewegungen sonst noch? Welche Probleme begegnen ihnen? Wo ist eine rechtliche Herangehensweise sinnvoll und wo frustrierend? Wie können Jurist_innen damit umgehen?

Diesen Fragen versucht der Workshop unter anderem mit und am Beispiel verschiedener Initiativen in Berlin und darüber hinaus, darunter das Mietshäuser Syndikat, das Allmende-Kontor, der Leihladen, selbstorganisierten Betrieben in herkömmlicher Rechtsform und weiteren Orchideen des Gesellschaftsrechts, auf den Grund zu gehen.

← Workshop 11: Soziale globale Rechte
Workshop 13: Der Kampf ums Recht auf Land – Lateinamerikanische Landlosenbewegungen →

Kommentare

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.