Workshop 9: Von der Wohnraumaneignung bis zur Zwangsräumung – Zivilrecht in Action

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Wann?

Workshop-Phase 1 (Samstag, 16. November 2013, ab 15:00 Uhr)

Was?

Viele Gruppen beschäftigen sich mit den Politiken zur Verknappung und Verteuerung von Wohnraum. Ihre Selbstverständnisse sind ebenso verschieden wie ihre Aktionsformen. Am Anfang steht häufig ein Rechtsakt, der Wohnräume einzelner unsicher macht. Wer hier nicht in der Vereinzelung untergehen will, muss sich gemeinsam organisieren.

Mit verschiedenen Bündnissen wollen wir diskutieren, wie mit denn Themen Leerstand, Gentrifizierung und Zwangsräumung politisch umgegangen wird. Welche Strategien, Forderungen und Protestformen werden gewählt? Wie wirkt sich das gegen Einzelne gerichtete Recht auf das Bündnis aus? Kann es vielleicht auch als Werkzeug zur Erweiterung des politischen Aktionsfeldes genutzt werden? Lässt sich Recht überhaupt als ein politisches Instrument gebrauchen? Oder bestimmt es irgendwann die Aktionsformen? Wird damit der kollektive Kampf wieder zu einem Einzelschicksal?

Mit dabei sind auf jeden fall das bündnis gegen zwangsräumung, ein bewohner der b59, der arbeitskreis kritischer jurist_innen frankfurt und anwalt max althoff. der workshop ist auf deutsch, für übersetzungen bitte vorher bescheid sagen.

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