legal-team berlin Krisentelefon
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Für die Dauer des Streiks wurde ein Krisentelefon im ReferentInnenrat der Humboldt-Universität zu Berlin eingerichtet, für das ein Bereitschaftsdienst zur Verfügung steht. Dort könnt Ihr Verhaftungen, Übergriffe oder Spannungen mit der Polizei oder sonstige Vorfälle melden, die besser protokolliert werden sollten. Wenn es zu Verhaftungen oder dauerhaften Festnahmen kommt, kümmern wir uns auch um den Verbleib der Vermißten und vermitteln AnwältInnen.
Besonders wichtig ist, dass ihr uns vor “gefährdeten” Aktionen per Mail kontaktiert, damit das Telefon auch tatsächlich besetzt ist. Hier die wichtige Nummer:
030 / 20 93 26 03
Für die Nachforschungen nach vermißten oder verhafteten Personen und die Vermittlung von AnwältInnen ist es notwendig, daß wir deren Namen und möglichst auch Geburtsdatum kennen. Solltet Ihr selbst verhaftetet werden, stehen Euch zwei Anrufe zu. Davon solltet Ihr einen nutzen, um beim Krisentelefon anzurufen. Wenn Ihr aus dem Gewahrsam oder der (vielleicht nur sehr kurzen) Haft entlassen wurdet, bitte unbedingt zurückmelden, damit wir die Nachforschungen nach Euch einstellen können.
Wenn Ihr Festnahmen seht, fragt die Leute nach Ihrem Namen und möglichst auch Geburtsdatum, damit Ihr sie dem Krisentelefon mitteilen könnt.
Folgende Infos sind bei Meldungen an das Krisentelefon unbedingt erforderlich:
Dein Name (ggf. Kontakt, um später als ZeugIn zur Verfügung zu stehen)
der Name des/der Verhafteten
(möglichst auch) das Geburtsdatum der/des Verhafteten
Wo geschah das Gemeldete?
Um wieviel Uhr ist es geschehen?
Welche Polizeieinheit handelte (ggf. Fahrzeugnummern, Polizeihundertschaft 23, 24 etc.)?