Catch Me If You Cam – Gesichtserkennung im öffentlichen Raum

"Und wer schützt die Freiheit?"

Catch Me If You Cam – Gesichtserkennung im öffentlichen Raum

mit: Anne Roth, ein/e Vertreter*in der Initiative Endstation und einem weiteren Gast (tba)
Raum: Unter den Linden 6 (HU Berlin), Raum 1072

Ob an öffentlichen Plätzen, in Geschäften, Banken oder im öffentlichen Nahverkehr – Videoüberwachtung ist überall anzutreffen. Gerade aus Großstädten sind die Kameras kaum noch wegzudenken. Mit der Evolution der Technik ergeben sich neue Möglichkeiten: So ist es mit hochauflösenden Kameras in Verbindung mit moderner Computertechnik mittlerweile möglich, automatisiert und in Echtzeit Menschen auf den Videobildern zu erkennen. Dies gibt die Möglichkeit, die Videobilder beispielsweise mit Fahndungsfotos abzugleichen und so den öffentlichen Raum um ein Vielfaches effizienter zu überwachen. Seit 2017 testet die Bundespolizei diese Gesichtserkennungstechnik am Bahnhof Berlin Südkreuz. Der damalige Bundesinnenminister de Maizière erklärte, die Technik flächendeckend einführen zu wollen.

Was sind die Risiken, die mit einer derartigen Technik einhergehen? Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen? Wie sieht der Protest gegen diese Überwachung aus? Diese Fragen wollen wir auf der Veranstaltung gemeinsam mit unseren Gästen auf dem Podium und Euch diskutieren.


Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Und wer schützt die Freiheit?" des akj HU Berlin.

Veranstaltungsflyer: Fragezeichen als Paragrafenzeichen und Ausrufezeichen mit Faust

Tags : Polizeistaat

27th January