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Impressum

 

 

arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen
an der Humboldt-Universität zu Berlin

(akj-berlin)



Regelmäßige Treffen in der Vorlesungszeit

jeden Montag 19 Uhr
im Raum 326 | Juristischen Fakultät der HU
Bebelplatz 1 | 3. Obergeschoss

weitere Termine außerhalb der Vorlesungsfreienzeit gibts hier

 

Selbstdarstellung [übersicht-deutsch]

Der akj an der HUB besteht seit Februar 1996 und ist weder ein Verein noch eine Gesellschaft oder sonst irgend eine hierarchisch strukturierte Organisation. Der akj ist vor allem ein offenes Forum für rechts- und allgemeinpolitische Diskussionen. Als Juristen und Juristinnen beschäftigen wir uns vornehmlich mit der Analyse des bestehenden Rechtssystems und seiner Entwicklungen. Als kritische Menschen erlauben wir uns daneben, Rechtsnormen und deren Entwicklung zu rügen ja sogar, sie in Frage zu stellen und Alternativen aufzuzeigen.

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Our profile – or who we really are [abstract]

The akj at Humboldt-Universität zu Berlin came into existence in February 1996 and is neither a formal association nor a corporation nor any other kind of hierarchically structured organization. More than anything, the akj is an open forum for legal and political discussion. In our capacity as law students we engage primarily in the analysis of the existing legal system and its development. As people with a critical attitude we take the additional liberty to criticize the law and its development, to question it and to point out alternatives.


Vorträge und Veranstaltungen [übersicht]

Vorträge des akj-berlin im Winersemester 2009/10

Soweit nicht anders angegeben, finden akj-Veranstaltungen montags um 20 Uhr (c.t.) in Raum 326 in der Kommode am Bebelplatz (Bebelplatz 1 | 3. Obergeschoss | Verkehrsverbindung: Tram M 1, 12; Bus 100, 200, TXL; S-/U-Bahnhof Friedrichstraße) statt.

akj-Gruppenpraktikum 2010

Gruppenpraktikum 2010
von akj-berlin und Kritischen JuristInnen FU
verbindliches Vortreffen Montag, 25. Januar 2010
Raum 326, Juristische Fakultät, Bebelplatz 1
(S/U-Bahnhof Friedrichstraße, Tram: M1, 12, Bus: 100, 200, TXL)

Keine Lust auf Akten schleppen oder Kaffee kochen? Dafür Bock auf spannende Einblicke in engagierte Kanzleien von kritischen Anwältinnen und Anwälten? Keine Lust alleine in immer gleiche Akten Löcher zu bohren? Dafür zusammen mit anderen PraktikantInnen regelmäßig neue, unifremde Rechtsgebiete und Praxisprobleme erarbeiten? Dann, bist Du bestimmt richtig beim akj-Gruppenpraktikum. Mehr Infos und Anmeldung hier Link zum Weiterlesen



Ausweisung aus dem Recht?

Ausweisung: Sonderrecht und Sanktionscharakter?
- rechtspolitischer Kongress
-
Samstag, 6. Februar 2010
Raum 213, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9
(S/U-Bahnhof Friedrichstraße, Tram: M1, 12, Bus: 100, 200, TXL)

RAV und akj-berlin stehen dem Ausweisungsrecht kritisch gegenüber und laden zu einer anregenden rechtspolitischen Diskussion über Sinn und Unsinn dieses Rechtsinstituts ein. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an rechtspolitisch Interessierte, Studierende, JuristInnen und politische EntscheidungsträgerInnen. Link zum Weiterlesen


Projekttutorien und Seminare [übersicht]

akj-Projekttutorium: Emanzipation durch Recht? SoSe2009

akj-Projekttutorium
Emanzipation durch Recht?

Das Ringen um (Rechts-)Status und Bild der Studierenden
seit dem 19. Jahrhundert

WiSe 2009/10
jeweils Donnerstag 16–18 Uhr
Raum 326, Juristische Fakultät, Bebelplatz 1
(S/U-Bahnhof Friedrichstraße, Tram: M1, 12, Bus: 100, 200, TXL)

Im Jahr 2010 wird die Berliner Universität ihr 200jähriges Bestehen feiern – das heißt auch 200 Jahre Studium in Berlin. Wie die Veränderungen der gesellschaftlichen und universitären Strukturen in dieser Zeit, so unterlag auch der Studierendenstatus und das studentische Selbstverständnis einem grundlegenden Wandel. Zeitgenössische Bilder und Dokumente machen diesen Prozess deutlich. Doch wie wirkten »studentische« Vorstellungen auf das Recht? Wurden sie vielleicht erst durch das Recht geprägt? Wirkte Recht als Mittel der Repression oder war es sogar Instrument zur Emanzipation? Mittels interdisziplinärer Methoden wollen wir auf diese Fragen Antworten suchen.


Projekte des akj-berlin [übersicht]

Dank zahlreicher Spenden, Werbeanzeigen und durchwachter Nächte ist

das freischüßler 17 | 2009 jetzt endlich aus dem Druck.


Aktuell [übersicht]

akj-Blog "Sondervotum"

Aktuelle Infos und Kommentare werden ab sofort im akj-blog unter dem Link "www.sondervotum.de" nachzulesen sein. Dort können auch Kommentare und Anmerkungen hinterlassen werden. Hier ein kleiner Einblick:

akj-berlin unterstützt ReWiReform-Initiative

[10.01.08, akj] Nachdem im November 2007 der freischüßler-Artikel "Das Spiel mit den Bauklötzern" erschienen und eine erste Stellungnahme der Initiativgruppe ReWiReform zum Modularisierungsentwurf der Juristischen Fakultät online gestellt wurde, nahm nun auch der Verwaltungsleiter der Fakultät ausführlich zu dem Artikel Stellung. Die bereits auf der Podiumsdiskussion des Juratags im Sommersemester signalisierte Gesprächsbereitschaft seitens der Fakultätsverantwortlichen nimmt erste Gestalt an. Wir sind gespannt wie es weiter geht.

akj-berlin lehnt Verschärfung des Berliner Polizeigesetzes ab

[20.11.07, akj] Anlässlich des am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus zu beratenden Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes und des Berliner Datenschutzgesetzes (Drucksache 16/0782) fordert der akj-berlin in seiner Stellungnahme die Fraktionen von SPD und Die Linke auf, das Gesetz in der vorgelegten Weise nicht zu verabschieden. Der Entwurf sieht unter anderem vor, der Polizei den Zugriff auf Videoaufzeichnungen anderer, auch privater Stellen, insbesondere der BVG, zu erleichtern. Außerdem sollen ihre Befugnisse zur „präventiven“ Videoüberwachung bei Kontrollen im öffentlichen Raum und bei Großveranstaltungen ausgeweitet werden. Der akj-berlin lehnt die Ausweitung der polizeilichen Überwachungsbefugnisse im Rahmen der geplanten Gesetzesänderung aus verfassungsrechtlichen und rechtspolitischen Gründen ab.

Zur Erinnerung: Zwischendurch schien alles Terroismus...

Ende Juli 2007 wurden sieben Personen in Berlin von der Generalbundesanwaltschaft beschuldigt, Mitglieder der als "terroristisch" geltenden Vereinigung militanten gruppe (mg), zu sein. Vier von ihnen wurden auf der Grundlage von § 129a StGB verhaftet. Darunter auch ein Dozent vom Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Drei befinden sich noch immer unter verschärften Haftbedingungen in Untersuchungshaft. Sie werden beschuldigt, an Fahrzeugen der Bundeswehr Brandsätze angebracht zu haben. Die anderen vier werden einer Art intellektueller Täterschaft bezichtigt. Ihre wissenschaftlichen und journalistischen Publikationen enthalten Begriffe, die auch in Bekennerschreiben der 'mg' zu finden sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, sich an Debatten zu beteiligen, die etwa die gegenwärtigen Militäreinsätze der Bundesregierung, die Umstrukturierung von Städten oder Stadtteilen oder den Ausbau des Sicherheitsstaats kritisieren. Der Vorwurf der Generalbundesanwaltschaft, dass es sich bei den sieben Personen um eine 'terroristische Vereinigung' handeln soll, baute auf abenteuerlichen Konstrukten auf. International namhafte WissenschaftlerInnen, Studierende und HochschullehrerInnen protestierten in einem Offenen Brief an die Generalbundesanwältin gegen diese Kriminalisierung der kritischen Wissenschaft. Nach erheblichen Protesten, verwarf der BGH die weiteren Ermittlungen, weil ein hinreichend begründeter Anfangsverdacht für § 129a StGB nie bestanden hätte.

Bundesverfassungsgericht erklärt die Rasterfahndung aus den Jahren 2001/2002 für verfassungswidrig – akj-berlin und der RefRat der HU sehen sich bestätigt

[23.04.06, akj, RefRat] Der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts bewertet die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeleitete präventive „Rasterfahndung“ des LKA nach vermeintlichen islamistischen Terroristen als nicht vereinbar mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. akj-berlin und der ReferentInnenrat sehen sich dadurch in ihrer Position bestätigt.

Gemeinsame Erklärung: Keine Sicherheit ohne Freiheit

(16.09.05, akj) Wahlkampfzeiten laden dazu ein, Grenzen des Bestehenden zu überschreiten und neue Lösungen zu propagieren. Es ist aber zutiefst beunruhigend, dass Politikerinnen und Politiker fast aller Parteien in Deutschland mit Forderungen Pluspunkte zu sammeln versuchen, die auf den Abbau von Grundrechten zielen. Der Wert des Rechtsstaates liegt gerade darin, dass er in Krisenzeiten seine Prinzipien bewahrt. Die unterzeichnenden Organisationen rufen daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Freiheiten nicht einem vermeintlichen Sicherheitsgewinn zu opfern, sondern diese auch in schwierigen Zeiten einzufordern.

Berliner Legal Team unterstützt bei Ärger mit der Justiz

Im Rahmen des Streiks wurde in Kooperation zwischen dem FU Legal Team und dem akj-berlin das legal-team berlin gegründet. Es dient als erster Anlaufpunkt für rechtshilfesuchende Studierende, die sich an verschiedenen Aktionsformen im Streik engagieren. In Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe e.V., verschiedenen Berliner AnwältInnen und dem Ermittlungsausschuss soll auch weiterhin ein umfassender Beratungs- und Betreuungsdienst für politisch Engagierte gewährleistet werden. Darüber hinaus vergibt das Legal Team finanzielle Zuschüsse zu Geldstrafen und Gerichtskosten.


[Zeitungsarchiv]


Zur aktuellen Ausgabe 17 | 20089



Last update: 16. Januar 2010
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Infos

 

 

Gemeinsam in den Knast
Besuch in der JVA Tegel

Knast Tegel, Foto von Dimidus

Am Ende des strafrechtlichen Gutachtens stellen wir fest, dass sich jemand auf diese oder jene Weise strafbar gemacht hat. Aber was darauf folgt, wie »Strafvollzug « von innen aussieht, wie er funktioniert und welches Strafsystem damit in Zusammenhang steht, wollen wir zusammen herausfinden. In einem ersten Treffen wird es auf der Grundlage verschiedener Texte mit dem Juristen und Historikers Ralf Oberndörfer (HISTOX) um kriminologische und philosophische Zugänge zum Thema Gefängnis gehen. Ein paar Tage später werden wir durch eines der größten deutschen Gefängnisse, die JVA Tegel, geführt.

 

Montag, 18. Januar '10
mit anschließender Nachbersprechung
weitere Infos hierlink

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Emanzipation durch Recht?
das akj-Projekttutorium

akj-Projekttutorium: Emazipation durch Recht? SoSe 2009

2010 wird die Berliner Universität ihr 200jähriges Bestehen feiern – das heißt auch 200 Jahre Studium in Berlin. Wie die Veränderungen der gesellschaftlichen und universitären Strukturen in dieser Zeit, so unterlag auch der Studierendenstatus und das studentische Selbstverständnis einem grundlegenden Wandel. Zeitgenöss. Bilder und Dokumente machen diesen Prozess deutlich. Doch wie wirkten »studentische« Vorstellungen auf das Recht? Wurden sie vielleicht erst durch das Recht geprägt? Wirkte Recht als Mittel der Repression oder war es sogar Instrument zur Emanzipation? Mittels interdisziplinärer Methoden wollen wir auf diese Fragen Antworten suchen.

ab 24. April '09
jeweils Donnerstag
von 16.00 bis 18.00 Uhr
im Raum 326
Juristische Fakultät
(Bebelplatz 1)
weitere Infos hier
link

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ausweisung aus dem recht?

Ausweisung: Sonderrecht und Sanktionscharakter?
rechtspolitischer Kongreß
von RAV und akj-berlin

RAV und akj-berlin stehen dem Ausweisungsrecht kritisch gegenüber und laden zu einer anregenden rechtspolitischen Diskussion über Sinn und Unsinn dieses Rechtsinstituts ein. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an rechtspolitisch Interessierte, Studierende, JuristInnen und politische Entscheidungsträger-Innen.

Samstag, 6. Feburar 2010
11
17 Uhr
im Raum 213
Juristische Fakultät der
der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 9 | 2. OG
mehr Infos hier link

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akj-berlin gründet Tatortkontrollkommission

Das Institut für interdisziplinäre Medienforschung "Innere Sicherheit" (IIMIS) des akj-berlin verwirklicht mit der Gründung einer Tatortkontrollkommission ein längst geplantes Projekt zur Kommentierung und Bewertung der Darstellung von Polizeiarbeit in den Medien.

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akj-Soliparty '09
Ausgebrannt? Dann tanzen!

akj-soliparty

Tanzen, quatschen, trinken, spenden - Asche für den akj + Soli-Cocktail-Tresen für Prozesskosten aus Aktionen gegen Abtreibungsgegner


28.März '09
ab 22.00 Uhr
K9, Kinzigstr. 9
(U-Bhf. Samariterstraße)
weitere Infos hier
link

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Initiative zur Reform des Jura-Studiums an der HU

 

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Geschlecht im Rechtfeministisches studienbuch

Studienbuch zur feministischen Rechtswissenschaft
Hrsg. von Lena Foljanty
und Ulrike Lembke
Baden-Baden 2006,
357 S., 19,90 Euro,
ISBN 3-8329-2235-0


Aspekte feministischer Rechtswissenschaft finden zunehmend Eingang in den juristischen Kanon. Die kritische Reflektion aus der Gender-Perspektive erfasst dabei alle Rechtsbereiche, Dogmatik wie Rechtspolitik, Methoden wie Rechtswirkungsforschung. Die Implementierung feministischer Fragestellungen in die juristische Ausbildung bedarf allerdings durchaus noch der Unterstützung. So haben sich neun Nachwuchswissenschaftler/innen zusammen gefunden, um gemeinsam ein Studienbuch zur Feministischen Rechtswissenschaft zu schreiben. Ihre Motivation war hauptsächlich, dass sie ein solches Lehrbuch in ihrem eigenen Studium vermisst haben und auch heute gern in ihrem Regal vorfinden würden. Das Studienbuch soll vorhandene Lehrangebote unterstützen sowie das Selbststudium ermöglichen. >>