Solidarität mit Bengt gegen die Springer-Hetze

Unser Kommilitone Bengt sieht sich seit vergangenem Sonntag einer üblen Hetzkampagne der Springerpresse ausgesetzt. Dabei geht es um Äußerungen, die Bengt auf Twitter gepostet hat. Auch wer die Äußerungen kritisch sieht und ablehnt, muss zur Einsicht kommen, dass es hier nicht mehr um objektive Berichterstattung geht, sondern um eine gezielte Kampagne gegen einen linken Studenten. Die Aufmerksamkeit, die die rechten Revolverblätter dem Vorfall gaben, ist derartig übertrieben, dass es jeder Person auffallen muss: Die Rufmordkampagne gipfelte in einer B.Z.-Titelseite mit (nicht verpixeltem) Foto. Solcherlei Kampagnen enden oft in Morddrohungen oder sogar tatsächlicher Gewalt, das dürfte seit Rudi Dutschke jede*r Springer-Redakteur:in bewusst sein.

Skandalös ist auch, dass die Uni sich bereits am Sonntagabend dazu genötigt sah, sich auf Twitter zu dem Vorfall zu äußern und sich umgehend zu distanzieren. Daran sind drei Dinge bemerkenswert: 1. dass Bengt zwar in einigen Uni-Gremien Mitglied ist, aber die Äußerungen keinerlei Bezug zur Uni hatten; 2. die Geschwindigkeit, mit der die Uni (überdies an einem Sonntag) reagierte; 3. dass zu dem Zeitpunkt des Tweets nur Boulevardblätter berichtet hatten.
 
Wir fordern die Uni auf, sich an Kampagnen von Hetzblättern nicht zu beteiligen, sondern sich schützend vor ihre Studierenden zu stellen!
 
Wir unterstützen im Übrigen die Stellungnahme des Referent_innenRates der HU
 

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24th March