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Seminare und Kongresse

Neben unseren monatlichen Themenabenden und Vorträgen im Semester organisieren wir gelegentlich Workshops, Seminare und Lektürekurse zu aktuellen Themen oder rechtswissen­schaftlichen bzw. politischen Hintergründen. Oder wir beteiligen uns an den Veranstaltungen anderer Initiativen und Gruppen durch eigene Vorträge. Damit sollen die sonst in den Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen nur angeschnittenen Themen inhaltlich tiefgehender und ohne Zeitdruck betrachtet und diskutiert werden. Die Lektürekurse verfolgen den Zweck, (rechts)politische Quellen und aktuelle Texte allgemeiner zugänglich und verständlich zu machen.

 

Tagung: Zur Lage des Marxismus3. Berliner Gefangenentage
Knast ist Knast?
Vollzugsgrundsätze – mehr als eine Absichtserklärung?

Freitag/Samstag, 7./8. November 2014
in der Juristischen Fakultät und dem Grimm-Zentrum
der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 9,
Bus: 100, 200, TXL; Tram M1, 12, S/U-Bhf. Friedrichstraße


Auch nach der Föderalismusreform sind die Vollzugsgrundsätze, die die Rahmenbedingungen für die Gestaltung des Strafvollzugs formulieren, überwiegend in den Landesstrafvollzugsgesetzen enthalten. Trotz einheitlicher Mindestgrundsätze für den rechtsstaatlichen Strafvollzug ist der Vollzugsalltag von Anstalt zu Anstalt und von Bundesland zu Bundesland kaum vergleichbar ausgestaltet. Die 3. Berliner Gefangenentage widmen sich den Fragen: Welchen Wert diese Vollzugsgrundsätze haben, wenn die Interpretationshoheit bei Vollzug und Justizverwaltung liegt und derart unterschiedliche Haftbedingungen zulässt? Wie es sein kann, dass in dem grundrechtsintensiven Bereich des Strafvollzugs weder ein gesetzlicher, grundrechtlicher noch europarechtlicher Rahmen existiert, der verbindlich für annähernd gleiche Vollzugsbedingungen sorgt – zu sorgen vermag? Welche konkreten Maßnahmen es braucht, die Vollzugsgrundsätze entsprechend ihrer grund- und europarechtlichen Bedeutung in sämtlichen Bundesländern umzusetzen?
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Tagung: Zur Lage des MarxismusInterdisziplinäre Tagung an der HU
Zur Lage des Marxismus

Freitag, 13. Dezember
bis Sonntag, 15. November 2013
im Audimax
der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 9, 10099 Berlin
Bus: 100, 200, TXL; Tram M1, 12, S/U-Bhf. Friedrichstraße


Die Debatten um den Marxismus, seine Wirkung und aktuelle Bedeutung, gerade in Abgrenzung, Vergleich und als Ergänzung zu neueren politischen Theorien reißen nicht ab. Dennoch prägen Erfahrungen einer Marginalisierung und der Verdrängung des Marxismus an den Hochschulen und darüber hinaus in Deutschland die Wahrnehmung über diesen Gegenstand. Auf der Tagung wollen wir u.a. der Frage nachgehen, auf welche Weise die aktuellen Diskussionen den Marxismus im deutschsprachigen Raum revitalisiert haben und welche Perspektiven sich daraus ergeben.
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BAKJ-Herbstkongress 2013: Recht praktisch – Jurist_innen und politische AktionBAKJ-Herbstkongress 2013
Recht praktisch
Jurist_innen und politische Aktion

Freitag, 15. November
bis Sonntag, 17. November 2013
im KuBiZ
Kultur- und Bildungszentrum Raoul Wallenberg
Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin
Tram M4, M13, 12, 27; Bus 156, 255, 259


Recht ist ein Werkzeug. Wer sich dessen bedient, gebraucht ein Instrument, das Herrschaft sichert, aber auch beschränken kann. Diesem emanzipato rischen Moment des Rechts und seinen Voraussetzungen gilt unsere Auf merk samkeit. Wir wollen Emanzipations-, Umverteilungs- und Freiheitsbestre bungen betrachten und die progressive, aber auch limitierende Rolle des Rechts darin untersuchen. Unternommene Versuche, mit Recht gesellschaftliche Wirkung zu erzielen, sollen auf dem BAKJ-Kongress in den Mittelpunkt gerückt werden:
★ Was wollen wir als politisch Aktive von Jurist_innen und was nicht?
★ Wen wollen wir als kritische Jurist_innen unterstützen?
★ Wie können wir zwischen Aktion und System professionell agieren?
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akj-Projekttutorium: Emanzipation durch Recht? - SoSe 2009akj-Projekttutorium im WiSe 2009/10
Emanzipation durch Recht?
Das Ringen um (Rechts-)Status und Bild der Studierenden
seit dem 19. Jahrhundert

ab 24. April 2009
jeweils Donnerstag
- 16.00-18.00 Uhr - BE 1/ Raum 326
(Juristische Fakultät, Bebelplatz 1,
Bus: 100, 200, TXL; Tram M1, 12, S/U-Bhf. Friedrichstraße)


Im Jahr 2010 wird die Berliner Universität ihr 200jähriges Bestehen feiern – das heißt auch 200 Jahre Studium in Berlin. Wie die Veränderungen der gesellschaftlichen und universitären Strukturen in dieser Zeit, so unterlag auch der Studierendenstatus und das studentische Selbstverständnis einem grundlegenden Wandel. Zeitgenössische Bilder und Dokumente machen diesen Prozess deutlich. Doch wie wirkten »studentische« Vorstellungen auf das Recht? Wurden sie vielleicht erst durch das Recht geprägt? Wirkte Recht als Mittel der Repression oder war es sogar Instrument zur Emanzipation? Mittels interdisziplinärer Methoden wollen wir auf diese Fragen Antworten suchen.
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Sicherheitsarchitektur„Neue Sicherheitsarchitektur“ & Bürgerrechte
Multiplikatoren-Seminar des Instituts für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V.

Samstag, 29. November 2008 - ab 9.00 Uhr - BE1/Raum E42
Sonntag, 30.
November 2008 - ab 9.00 Uhr - UL 6/Raum 2014a
(BE = Juristische Fakultät, Bebelplatz 1 | UL 6 = Hauptgebäude HU, Unter den Linden 6,
Bus: 100, 200, TXL; Tram M1, 12, S/U-Bhf. Friedrichstraße)

Die Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik befindet sich in einem radikalen Umbau. Zwar interessiert die Diskussion um die „neue Sicherheitsarchitektur“ viele, die mit dem Ausbau des Staatsapparates nicht einverstanden sind. Allerdings steht diese kritische Öffentlichkeit den Veränderungen häufig nur ungenügend informiert gegenüber. Dazu trägt die Geheimhaltung, aber auch die Komplexität der verschiedenen Entwicklungen bei. Eine wenig fundierte kritische Position führt jedoch schnell zu Fehleinschätzungen, und sie ist auch nicht geeignet, in der politisch-öffentlichen Auseinandersetzung zu überzeugen. Das Seminar richtet sich an Berliner Studierende, aktive Mitglieder von Bürgerrechtsorganisationen und von Organisationen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen, die sich direkt mit Fragen der Inneren Sicherheit beschäftigen oder die im Rahmen ihres eigentlichen Anliegens immer wieder mit der Polizei- und Geheimdienstentwicklung konfrontiert sind. link


akj-Semesterfahrt nach Gantikow

Wochenende vom 31. Oktober bis 2. November 2008
Vortreffen: Montag, den 27. Oktober '06, 19 h im Raum 326,
Jur.Fakt., Bebelplatz 1 (3. Obergeschoss)

Wem die offiziellen Studieneinführungen vor allem Schwindel bereitet haben und wer sich dafür interessiert, was es jenseits des Lehrplans und des alles durchdringenden Gutachtenstils im Jurastudium sonst noch zu entdecken gilt, die und der sind herzlich eingeladen zur akj-Semesterfahrt mit alternativer Studiumseinführung. link


Don't Panic!
Seminar zu antirepressiven Praxen in der Sicherheitsgesellschaft

Teil 1: Montag, 19. Mai 2008 - 18.30 Uhr
Teil 2: Montag, 26. Mai 2008 - 18.30 Uhr
DOSTO linke Jugendkultur in Bernau
Breitscheidtstr. 43c (Kulturhof)
16321 Bernau (Stadtplan
)

Wie können wir Normalitätsdiskurse brechen? Wie können wir aktiv gegen Repression in der Sicherheitsgesellschaft vorgehen? Welche Gegener_innen stehen uns dabei gegenüber? Das Seminar will einen Einblick in die skurile Welt von Justiz, Polizei und Spitzeln geben. Wir wollen versuchen, gemeinsam Wege zu finden, mit unserer eigenen Angst umzugehen.


Sicherheitsstaat am Ende
Kongress zur Zukunft der Bürgerrechte

Freitag/Samstag, den 23./24. Mai 2008,
Audimax | HU-Hauptgebäude | Unter den Linden 6 | Zugang über Dorotheenstr.

Die Politik der „Inneren Sicherheit“ forciert seit einigen Jahren den Ausbau staatlicher Befugnisse. Der Bundestag hat allein in den vergangenen sieben Jahren über 50 Gesetze verabschiedet, die tief in die Bürgerrechte eingreifen. Sie reichen von der Registrierung der Konten- und Reisebewegungen über die Speicherung biometrischer Daten bis zur Überwachung der Kommunikation. Die Begründungen für diese Politik sind beliebig austauschbar. Waren es gestern „Organisierte Kriminalität“, „Ausländerkriminalität“ oder „Jugendgewalt“, so wird heute der „Internationale Terrorismus“ angeführt. Das so geschaffene Klima der Angst verhindert eine nüchterne Betrachtung der vermeintlichen Bedrohungen. Statt dessen wird der Staat mit immer weitergehenden Machtbefugnissen ausgestattet. Rechtliche Grenzen werden ausgehöhlt, unterschiedliche Sicherheitsapparate kooperieren, modernste Überwachungstechnik wird dienstbar gemacht.
Im Rahmen der Konferenz sollen diese Entwicklungen der vergangenen Jahre analysiert und gleichzeitig konkrete Vorschläge diskutiert werden, wie Verletzungen der Grundrechte wirksamer verhindert und die Fülle staatlicher Macht eingeschränkt und kontrolliert werden können.


Polizeiliche Übergriffe und Gegenstrategien
Wissenschaftliche Kurzkonferenz zu den sicherheitspolitischen Konsequenzen des G8-Gipfels

Freitag, den 23. November 2007, ab 17 Uhr im Raum 3094/96,
HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6 (2. OG, Westflügel)

Rechtswidrige Gewaltanwendung durch die Polizei ist immer wieder Thema öffentlicher Diskussionen, wie zuletzt bei den Protesten gegen den G 8-Gipfel. Deshalb wollen die VeranstalterInnen mit VertreterInnen aus Wissenschaft und Politik sowie von Menschen- und BürgerInnenrechtsorganisationen über Struktur und Umfang polizeilicher Übergriffe, deren (so gut wie gar nicht statt- findende) Strafverfolgung sowie mögliche Gegenstrategien diskutieren.


»Ich kann nur nachträglich den deutschen Juristen danken, dass sie das alles nicht verfassungsrechtlich untersucht haben.«
                                                                                   
Bundeskanzler Helmut Schmidt, 1979
Die juristischen Folgen des Deutschen Herbstes

 

Montag, den 5. November 2007, 19 Uhr im Audimax,
HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6 (1. OG, Ostflügel)

Dreißig Jahre nach dem „Deutschen Herbst“ ist diese gesellschaftspolitisch brisante Epoche erneut Gegenstand medialer Betrachtung, meist geprägt von einem emotionalisierenden Schwerpunkt auf die Anschläge der RAF. Dabei wird nicht nur der gesellschaftspolitische Kontext ausgeblendet, sondern auch das staatliche, insbesondere das juristische Handeln, das empfindlich in rechtsstaatliche Standards eingegriffen hat. Zu den vergessenen Themen, die bei der Podiumsdiskussion beleuchtet werden, gehören das Kontaktsperregesetz, die strafrechtliche Verfolgung anwaltlicher Tätigkeit sowie die Umfeldkriminaliserung und Ausweitung von Ermittlungsmöglichkeiten durch die Einführung des § 129a StGB.


akj-Semesterfahrt nach Gantikow

Wochenende vom 26. bis 28. Oktober 2007
Vortreffen Donnerstag, den 18. Oktober '06, 19 h im Raum 229,
Jur.Fakt., Bebelplatz 1 (2. Stock gegenüber dem Bibliothekseingang)

Wem die offiziellen Studieneinführungen vor allem Schwindel bereitet haben und wer sich dafür interessiert, was es jenseits des Lehrplans und des alles durchdringenden Gutachtenstils im Jurastudium sonst noch zu entdecken gilt, die und der sind herzlich eingeladen zur akj-Semesterfahrt mit alternativer Studiumseinführung.


Wenn der Staat rot sieht – 50 Jahre KPD Verbot
Zur Entwicklung von Demokratie, Justiz und Aufarbeitung in der Bundesrepublik Deutschland

Dienstag, den 7. November 2006
im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berin

Kurzkonferenz mit PD Dr. Thomas Henne (Frankfurt a.M.) | Dr. Helmut Kramer (OLGRi a.D., Forum Justizgeschichte) | Heinrich Hannover (Rechtsanwalt) | Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesjustizministerin a.D., SPD) | Jan Korte (Linkspartei.PDS) | Wolfgang Kaleck (Rechtsanwalt, RAV) u.v.a.

Am Morgen des 17. August 1956 wurde vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zum zweiten und bislang letzten mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Partei für verfassungswiedrig erklärt. Damit fiel der Startschuss für die "Aktion Karabiner", in der Polizeikommandos zugleich alle Einrichtungen der Partei stürmten und im Namen des Volkes das Urteil vollstreckten. Die KPD war nun verboten. Welcher Begründungsaufwand hierfür betrieben wurde, mit welcher Akrebie und Restriktion die strafrechtliche KommunistInnenverfolgung eingeleitet wurde und was dies für die Entwicklung von Demokratie und Politik in der BRD bedeutete, diesen Fragen soll in den vier Stunden nachgegangen werden.


akj-Semesterfahrt nach Gantikow

Wochenende vom 3. bis 5. November 2006
Vortreffen Dienstag, den 24. Oktober '06, 19 h im Raum 326,
Jur.Fakt., Bebelplatz 1 (3. Stock)

Wem die offiziellen Studieneinführungen vor allem Schwindel bereitet haben und wer sich dafür interessiert, was es jenseits des Lehrplans und des alles durchdringenden Gutachtenstils im Jurastudium sonst noch zu entdecken gilt, die und der sind herzlich eingeladen zur akj-Semesterfahrt mit alternativer Studiumseinführung.


akj-Semesterfahrt nach Gorgast

Wochenende vom 28. bis 30. Oktober 2005
Vortreffen Dienstag, den 25. Oktober 05, 19 h im Raum 326,
Jur.Fakt., Bebelplatz 1 (3. Stock)

Wem die offiziellen Studieneinführungen vor allem Schwindel bereitet haben und wer sich dafür interessiert, was es jenseits des Lehrplans und des alles durchdringenden Gutachtenstils im Jurastudium sonst noch zu entdecken gilt, die und der sind herzlich eingeladen zur akj-Semesterfahrt mit alternativer Studiumseinführung.


Ist Europa in guter Verfassung?
Konferenz zum EU-Verfassungsentwurf

Freitag, den 29. April 2005, 18.00 bis 21.00 Uhr
im Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin,
Unter den Linden 6 (Bus: 100,200, TXL; Tram M1, 12)

Am 12. Mai '05 soll der EU-Verfassungsentwurf im Bundestag abgestimmt werden. In einer Kurzkonferenz wollen der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), der akj-Berlin, VDJ, IALANA und die Anwaltskammer Berlin kritisch den offenen Fragen nachgehen, die sich mit dem Vertragswerk verbinden.


Internationales Tribunal der Völker
über die Aggression gegen den Irak

Auftaktkonferenz in Berlin am Samstag, 19. Juni 2004 im Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin ab 9:00 Uhr. Eintritt frei. Programm hier >





Veranlastaltungsreihe
“Überwachung und Kontrolle”

Veranstaltungsreihe des Seminars für angewandte Unsicherheit (SaU), dem akj-berlin, den Kritischen JuristInnen (KJ-FU) und der Anti-Chipkarten-Ini im Sommersemester 2004




Hochschulpolitisches Seminar
“Eine neue Verfassung für die Humboldt-Uni”

Wochenendseminar vom 8. bis 9. Mai 2004

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Leitungs- und Entscheidungsstrukturen an der HU und anderen Hochschulen soll ein Gegenkonzept zur neoliberalen Managerverfassung entworfen werden, das der Verfassungskommission als Vorbild dienen kann.


Die Türkei und die EU

Wochenendseminar im Hochland-Haus in Potsdam


Freitag, den 2. April, bis Sonntag, den 4. April 2004, im Hochland-Tagungshaus in Potsdam
Anmeldung: HochDrei e.V., Lindenstraße 28, 14467 Potsdam




Globalisierung und Versammlungsfreiheit


Wochenendseminar im Hochland-Haus
vom 22. – 24.08.2003 in Potsdam

Hochland-Tagungshaus, Gutenbergstraße 78 Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei